Beschreibung

Vulva 3.0
Kino Dokumentarfilm
Titel: Vulva 3.0 zwischen Tabu und Tuning
Dauer: 79 Minuten
Sprache: Deutsch
Untertitel: Englisch, hebräisch
Jahr: 2014
Buch: Ulrike Zimmermann
Regie: Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann
Produktion: MMM Film
VIDEO ONLINE ANSEHEN | 8,90 €
DVD kaufen | 18,00 €

Mit:

Angelika Beck, Hattersheim,Studienleiterin, Oberstudienrätin.
Jawahir Cumar, Düsseldorf Dolmetscherin. Gründerin von Stop Mutilation e.V.
Claudia Gehrke, Tübingen Verlegerin und Publizistin, Konkursbuch Verlag.
Ulrich Grolla, Dortmund Fotodesigner und Buchautor.
Dr. med. Marion Hulverscheidt, KasselMedizinwissenschaftlerin, Ärztin, unsere Medizinhistorische Beraterin.
Bella Joy, Magdeburg, Erotikmodell.
Dr. med. Dominik von Lukowicz, München, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie.
Dr. Laura Méritt, Berlin, Kommunikationswissenschaftlerin und Sex-Aufklärerin.
Dr. med. Marwan Nuwayhid, Leipzig Facharzt für Gynäkologie, ärztlicher Leiter der Lanuwa Ästhetik Klinik.
Dr. Mithu Melanie Sanyal, Düsseldorf, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin.
Dr. med. Uta Schlossberger, Köln, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten.
Wilfried Schneider, Bonn. Diplom-Pädagoge und Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.
Helga Seyler, Hamburg, Frauenärztin im Familienplanungszentrum Hamburg.
Daniela Stegemann, Berlin, Sexualpädagogin.
Dr. med. Christoph Zerm, Herdecke, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

„Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten, und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.”
(Dr. Mithu Melanie Sanyal)

Von der Beschneidung zur Intimchirurgie, von der Fruchtbarkeitsgöttin Baubo zur Schutz(Labien)mantel-Madonna zeichnet VULVA 3.0 – ZWISCHEN TABU UND TUNING ein vielfältiges Bild der Vulva und ihren Repräsentationen. Ein leidenschaftliches, unterhaltsames und lehrreiches Plädoyer für einen unverblümten, unverkrampften und selbstbewussten Umgang mit der Vulva und weiblicher Sexualität.

Die Schönheitschirurgie hat ein neues Aufgabengebiet: die (Weg-) Optimierung der Vulva – des äußeren weiblichen Genitales. Ausgehend von dieser Entwicklung bietet VULVA 3.0 – ZWISCHEN TABU UND TUNING einen unterhaltsamen, überraschenden und nicht zuletzt aufklärerischen Blick auf weibliche Intimregionen. Es geht um Wahrnehmung und Repräsentation, um Sichtbarkeit und Verstecken, um freiwillige Modellierungen und rituelle Verstümmelung, um anatomische Irrtümer und historische Perspektiven, um Zensur und Zelebrieren der Vulva und damit weiblicher Sexualität.

Zu Wort kommen dabei unter anderem die Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung Jawahir Cumar, die bekannte Publizistin Dr. Mithu Melanie Sanyal, die Medizinhistorikerin Dr. Marion Hulverscheidt, die Publizistin der erotischen Jahrbände „Mein heimliches Auge“ Claudia Gehrke, die Erfinderin des „MS 5/2 Modells der weiblichen Sexualorgane für den Unterricht“ Angelika Beck, die Betreiberin des „Sexclusivitäten Salons“ und Herausgeberin von „Frauenkörper neu gesehen“ Dr. Laura Méritt und mehrere Mitgründer*innen der Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie GAERID e.V.

PRESSESTIMMEN zu Vulva 3.0

… die Dokumentation markiert einen weiteren Schritt in die sexuelle Unabhängigkeit.
(Till Kadritzke, critic.de)

Es sind unterschwellige Motivlagen und unbewusste Handlungsweisen, die Zimmermann und Richarz mit ihrer so unterhaltsamen wie schockierenden Doku sehr geschickt ans Licht der Öffentlichkeit bringen …
(Ruth Schneeberger, sueddeutsche.de)

Eher zufällig, weil ich das Kino verwechselt hatte, war ich in „Vulva 3.0“ von Ulrike Zimmermann und Claudia Richarz gelandet. Ein schöner Aufklärungsfilm u.a. über Designermösen. Etwas irritierend auf der großen Leinwand. Davor sahen sie meist viel schöner aus, als danach.
(Dietrich Kuhlbrodt, taz.de)

Ein “möseal” anschauliches und aufklärerisches Filmstück …
(berliner filmfestivals, Tipp der Redaktion)

… voll mit wunderbaren Menschen, die sich alle auf ihre Weise mit der Vulva beschäftigen und sie belobhudeln.
(Maike Hank, Freitag.de)

Amusing and horrifying by turns, but consistently fascinating.
(Leslie Felperin, Hollywoodreporter)

An enthralling documentary.
(Lisa Paul Streitfeld, Huffingtonpost,)

Total amerikanisch, aber schön ist die jetzt.” Schon in dieser ersten Szene von “Vulva 3.0′′ wird einem der ganze Wahnsinn der vor allem durch die Werbung aufoktroyierten weiblichen Selbstoptimierungsmaschinerie bewusst.
(Annette Walter, Missy Magazine 2014)

Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann haben wunderbare Frauen vor der Kamera zusammengebracht, die voll charmanten Selbstbewusstseins erklären, wieso wir anscheinend die Vulva vor lauter Nacktheit nicht sehen
(cutrin, filmosophie.com)

Trailer: